Über die International Bar Association - das weltweite Sprachrohr der Juristen

Diese Seite wurde zu Ihrer Information auf Deutsch verfasst. Der überwiegende Teil der Texte auf der IBA-Webseite ist in Englisch.

Die International Bar Association (IBA) hat sich seit ihrer Gründung 1947 zur weltweit führenden Vereinigung internationaler Anwälte, Anwaltskammern und verbände entwickelt. Mehr als 40.000 Juristen und knapp 200 Anwaltskammern und verbände aus aller Welt zählen zu ihren Mitgliedern. Die IBA ist maßgeblich an der Erarbeitung internationaler Rechtsreformen sowie der Gestaltung der Zukunft des juristischen Berufsstandes weltweit beteiligt.

Die IBA hat ihren Hauptsitz in London und unterhält Regionalbüros in São Paulo (Brasilien) Seoul (Südkorea) und Washington, DC (USA).

Die beiden Divisionen der IBA – die Legal Practice Division und die Public and Professional Interest Division – bieten den Mitgliedern einen Zugang zu führenden Experten und aktuellen Informationen aus allen Bereichen der Rechtspraxis und der beruflichen Interessen. Mit ihrem Netzwerk von Fachausschüssen ermöglicht die IBA einen Informations- und Meinungsaustausch zu Rechtsfragen, zur Rechtspraxis und zur beruflichen Verantwortung, die die juristische Tätigkeit weltweit mit sich bringt. Qualitativ hochwertige Veröffentlichungen und Weltklassetagungen bieten zudem herausragende Fortbildungs- und Networking-Möglichkeiten für Juristen und Berufsverbände.

Die Bar Issues Commission der IBA ist ein Forum, in dem angeschlossene Anwaltskammern und -verbände auf internationaler Ebene über alle Rechtsthemen diskutieren können.

Das Human Rights Institute der IBA setzt sich dafür ein, die Menschenrechte und das Rechtsstaatsprinzip zu fördern, zu schützen und durchzusetzen und die Unabhängigkeit der Justiz und der Anwaltschaft weltweit zu wahren.

Zusammen mit der Open Society Initiative for Southern Africa hat die IBA das Southern Africa Litigation Centre mit Sitz in Johannesburg (Südafrika) gegründet, um in Angola, Botswana, der Demokratischen Republik Kongo, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Swasiland, Sambia und Zimbabwe für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit einzutreten.

Die IBA hat wesentlich zur Gründung des International Legal Assistance Consortium in Stockholm (Schweden) beigetragen. Dieser weltweite Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen bietet Post-Konflikt-Ländern einen fachlichen, juristischen Beistand.

Dank eines durch Drittmittel finanzierten Projekts unterhält die IBA zudem ein Büro in Den Haag, das das International Criminal Court and International Crimina Law (ICC & ICL) Programme verwaltet. Dieses Büro verfolgt die Arbeit und die Sitzungen des Internationalen Strafgerichtshofs und hat dabei insbesondere das Recht des Angeklagten auf ein gerechtes Verfahren und die Umsetzung des Römischen Statuts und anderer rechtlicher Dokumente des Gerichtshofs im Blick. Darüber hinaus will es den weltweiten Mitgliedern der IBA einen besseren Einblick in die Arbeit des Strafgerichtshofs vermitteln. Das Büro arbeitet mit Anwaltskammern, Rechtsanwälten und Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen, um über den Internationalen Strafgerichtshof in den verschiedenen Rechtssystemen rund um den Globus zu informieren und zu diskutieren. Im Rahmen des Programms erscheint zudem ein dynamisches Nachrichtenmagazin über den Internationalen Strafgerichtshof mit dem Titel Equality of Arms Review oder EQ, das auf der Webseite der IBA abrufbar ist.

Kontakt:

International Bar Association
4th Floor
10 St Bride Street
London EC4A 4AD
Großbritannien
Tel.: +44 (0)20 7842 0090
Fax: +44 (0)20 7842 0091
Internet: www.ibanet.org